Mega Flashmob 10.Dez 11 in Basel - mit Video
Ein Bericht von Christoph Bauernfeind - Idea Spektrum
Am Samstag 10.Dezember lancierte die Evangelisationsplattform Netzwerk Basel eine ungewöhnliche Aktion: Etwa 500 Menschen stimmten ohne Vorankündigung in der Fussgängerzone das bekannte Kirchenlied „Grosser Gott, wir loben dich“ an.
Die Freie Strasse in der Innenstadt von Basel ist das Epizentrum des Weihnachtsrummels. Während der Wochenenden im Advent gibt es kaum noch ein Durchkommen. Am letzten Samstag kam noch etwas anderes erschwerend hinzu: Kurz vor 16.30 Uhr blieben Hunderte Passanten aus zunächst rätselhaften Gründen einfach stehen. Sie zogen farbige Handzettel aus ihren Taschen und schienen auf etwas zu warten. Dann ertönte ein Posaunenchor und geschätzte 500 Menschen stimmten gleichzeitig „Grosser Gott, wir loben Dich!“ an. Das Lied mit seinen sechs Strophen erfüllte die hektische Einkaufsmeile auf ihrer gesamten Länge mit einem unverhofften Gotteslob. Der scheinbar spontane Gesang erzeugte eine feierliche Atmosphäre, die es so an diesem Ort wohl noch nicht gegeben hat. Nach der letzten Strophe brach Applaus und Jubel aus, bevor sich das erstaunliche Ereignis wieder auflöste, als ob nichts gewesen wäre. Gabriel Häsler, der Leiter von Netzwerk Basel, zeigte sich begeistert: „Es ist gelungen, viele Christen zu mobilisieren. Das haben sie anscheinend gerne gemacht.“ Die Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen dies: „Ich habe Gottes Gegenwart mega gespürt!„ freut sich eine Frau. „Die Idee ist genial. Das müssen wir unbedingt im nächsten Jahr wieder machen!“ Ein andere findet: „Die Wahl dieses Liedes war sehr gut. Auch Lieder sagen das Evangelium weiter!“ Aus der Baptistengemeinde Basel waren knapp 20 Personen gekommen, darunter sogar der Älteste mit seinen 99 Jahren. Mit dabei war auch das Ehepaar Doris und Herbert Leimbach. Sie berichteten, eine Arbeitskollegin sei auf einmal neben ihnen aufgetaucht. Erstaunt wollte sie wissen: „Was machen die Leute alle da? Das Lied kenne ich doch auch!“ Dann blieb sie stehen und sang alle sechs Strophen mit. Auf Elsbeth Kuster aus der Reformierten Landeskirche Lausen BL kam ein junger Vater mit Kinderwagen zu: „Sie, das isch denn mega gsi!“, platzte er heraus und nahm gleich ein Kärtchen von „Gottkennen.ch“ mit. Man konnte bei den unbeteiligten Passanten in viele erstaunte, erfreute und berührte Gesichter blicken. Einige wollten möglichst schnell weiter und fragten sich wohl, in was sie da hineingeraten sind. Viele hielten aber auch inne oder sangen sogar kräftig mit. Insgesamt kann man sicherlich von einer sehr gelungenen Aktion sprechen, bei der das Netzwerk Basel sein Ziel voll erreicht hat: In der hektischen Adventszeit auf die wahre Bedeutung von Weihnachten aufmerksam zu machen.





