Heartbeat März12 - Ja Herr, ich will!
Das Wort des Herrn erging an Jona...: Geh nach Ninive, der großen Stadt, und kündige ihr mein Strafgericht an! Ich kann nicht länger mit ansehen, wie böse die Leute dort sind.« (Jona 1,2) Wow, Gott redet zu Jona! Klare Worte und ein klarer Auftrag. Vielleicht wollte sich Jona gerade ein Mittagessen kochen als Gott zu ihm sprach oder er wollte ins Theater oder er hatte ein Date geplant? Wir wissen es nicht. Aber Jona hörte Gottes Stimme und wurde berufen.
Gott redet auch zu uns! Er beruft uns, in unsere Städte und Dörfer zu gehen und die Menschen zur Umkehr zu rufen. Die Frage ist, ob wir seinem Auftrag vertrauen und gehorchen?!
Was macht Jona? Jona flieht vor Gott und seinem Auftrag. Ich denke er hat sein Herz nicht völlig für Gottes gute Sicht geöffnet! Wenn wir Gottes Auftrag gehorchen wollen, dann müssen wir seinen Plänen hundertprozentig vertrauen! Seine Pläne sind, dass alle Menschen gerettet werden – Du, ich und Dein Nachbar! Wir müssen wissen, dass Gott voller Liebe und Erbarmen ist und dass seine Güte keine Grenzen kennt. Deswegen schickt er uns zu unseren Freunden und Mitmenschen und lässt uns von Jesus erzählen! Wir müssen nicht wie Jona fliehen! Sonst haben wir überhaupt nicht verstanden, wie gewaltig unser Gott im Himmel ist. Vielmehr dürfen wir zu ihm rennen und mit ihm vorwärts gehen.
Was war denn Gottes Plan mit Ninive? Er wollte die Menschen in Ninive zur Umkehr rufen. Es ist interessant, was Gott zu Jona sagt: „Sollte mir nicht diese große Stadt Ninive Leid tun, in der mehr als hundertzwanzigtausend
Menschen leben, die rechts und links nicht unterscheiden können...?“ (Jona 4,11) Aber Jona konnte dieses Anliegen nicht mit Gott teilen. Haben wir wirklich ein Herz für die verlorenen Menschen? Gott sehnt sich nach den Menschen - auch nach uns! Und er möchte uns brauchen um Menschen zur Umkehr zu rufen! Gerade auch die Schweizer Städte! Er ruft uns zu Menschen die darauf warten, von Gott gefunden zu werden! In die Quartiere, zu den Menschen. Willst Du Gottes Auftrag folgen?
Ja Herr, ich will nicht vor dir fliehen, sondern ich will mich dir und deinem Auftrag hingeben, denn „du bist voll Liebe und Erbarmen, du hast Geduld, deine Güte kennt keine Grenzen. (Jona 4,2)
Simon Walder - Leiter Netzwerk Zürcher Unterland 
Heartbeat - Alle Christen, geschlossen und in Einheit
Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres und wollen es nicht unterlassen, unseren Freunden der Evangelisation/Mission Gottes reichen Segen für 2012 zu wünschen. Wir sind gemeinsam mit dir unterwegs, diesen genialen Auftrag auszuführen, indem wir Menschen für ein Leben mit Jesus Christus gewinnen wollen. Wir als Team von Netzwerk Schweiz sind auch für dieses neu begonnene Jahr top motiviert, diesen Auftrag in unserem Land und auch darüber hinaus, wahrzunehmen. Wir träumen und haben das Ziel, dass zu den im 2011 entstanden Netzwerken noch viele Netzwerke in den unterschiedlichen Regionen der Schweiz entstehen und dazukommen.
Bei diesem grossen Auftrag ist wichtig, dass sich alle bekennenden Christen in der Schweiz geschlossen und in Einheit am Bau des Reiches Gottes beteiligen. Die Verschiedenheit der Kirchen, Gemeindeverbänden (Gemeinden) und der Missionswerke bereichern diese Arbeit - die verschiedenen Gaben und Stärken machen uns Christen stark. Doch in diesem grosse Auftrag nach Matthäus 28, den wir von Jesus Christus bekommen haben, hat es keinen Platz für Konkurrenz-Denken. Gott der Vater hat seinen geliebten Sohn auf diese Erde geschickt damit wir leben und dies soll unsere Motivation sein. Diese grosse Liebe Gottes soll uns erneut aufzeigen, dass wir „gemeinsam stark“ sind und dadurch dem Auftrag Gottes gerecht werden.
Wenn wir ehrlich unsere Gesellschaft und die Menschen um uns betrachten, dann kommen wir zum Schluss, dass nur Jesus Christus die Lösung ist für all die anstehenden Probleme. Beten wir für all die Regie uns nicht von der ganze Medienwelt, den Negativberichten ablenken lassen, die schlussendlich nur versucht, uns die Hoffnung auf ein neues Leben, ein Leben mit Jesus Christus, zu nehmen. Als Netzwerke wollen wir nicht problem-orientiert arbeiten, sondern uns durch den heiligen Geist geleitet, lösungsorientiert auch 2012 auf den Weg machen, weil uns all die Menschen am Herzen liegen, die ohne Rettung ewig verloren gehen.
Wir hoffen, dass du auf unserem Weg der Netzwerk-Bewegung mit dabei bist, danken dir ganz herzlich für die Gebete und die finanzielle Unterstützung. Dies zur“ Ehre Gottes unseres Vaters!"
Werner Schmidli war 1992 - 2004 Missionsleiter von Janz Team Deutschland. Heute arbeitet er als Vorstandsmitglied beim Netzwerk Schweiz mit und war massgeblich an der Fusion Janz Team - Netzwerk Schweiz beteiligt.
Heartbeat - Von echter Vaterliebe
Es lebte einst ein Vater mit zwei Söhnen in einem wunderschönen Haus mitten im Grünen. Der Vater liebte seine Söhne über alles. Jeden morgen freute er sich sie aufzuwecken und den Tag mit ihnen zu verbringen. Er konnte seine Augen nicht von ihnen lassen und liebte es, sie einfach nur anzuschauen. Die Söhne wurden älter und einer der beiden begann sich immer mehr von seinem Vater zu distanzieren. Er rebellierte bei jeder Gelegenheit und begann seinen Vater zu verachten. Eines Tages artete ein Streit zwischen Vater und Sohn so sehr aus, dass der Sohn seinem Vater das Schlimmste an den Kopf warf, was ein Sohn seinem Vater sagen kann: „Ich hasse dich!! Ich brauche dich nicht!“ Der Sohn verliess sein Zuhause und zog aus in die Welt. Das Herz des Vaters zerbrach an diesem Tag. Nachfühlen was es bedeutet, wenn einem sein Kind den Rücken zukehrt, das kann nur jemand der selber Kinder hat und die innige Liebe von Vater zu Sohn, von Mutter zu Tochter aus eigener Erfahrung kennt. Über viele Jahre hörte der Vater nichts von seinem Sohn. Trotzdem verfolgte er jeden seiner Schritte. Er hörte von fernen Bekannten vom Lebenswandel seines Sprösslings und täglich besuchte er das Facebook-Profil seines Sohnes und sah all die Fotos von den vielen Partys, den halbnackten Frauen und dem Alkohol der in rohen Mengen zu fliessen schien. Der Vater konnte nicht untätig bleiben. Er rief seinen anderen Sohn der noch bei ihm wohnte zu sich ins Büro und stellte ihm mit einer Miene wie sie dringender nicht sein könnte eine Frage: „Mein Sohn, ich bitte dich um etwas das dich viel kosten wird. Geh raus in diese Welt, such deinen Bruder und sage ihm dass ich mir nichts mehr wünsche als dass er zurückkommt. Sage ihm dass ich ihm nichts nachtrage und mit offenen Armen auf ihn warte. Sage ihm aber auch, dass dieses Angebot nur noch kurze Zeit gültig ist. Es wird eine Zeit kommen wo meine Türe zugeht und er für immer von mir getrennt sein muss.“ Der Zuhausegebliebene ist hin und her gerissen. Hier Zuhause würde er gebraucht und sowieso ist es viel gemütlicher in diesem Haus als draussen in der Welt. Doch er rafft sich auf und entscheidet sich, der Bitte seines Vaters Folge zu leisten. Er verlässt das warme Elternhaus und geht raus in die Welt, in die Discos, in die Spielhöllen, und auf die rauschenden Partys - halt einfach dorthin wo sein Bruder ist. Sein Bruder reagiert ablehnend und verhöhnt ihn sogar. „Was bist du nur für ein Vatersöhnchen, lass mich in Ruhe ich brauch den Alten nicht!“ Doch er weiss wie sehr sich sein Vater wünscht, dass sein Sohn nach Hause kommt und so lässt er nicht locker.
Es ist an einem schönen Herbstmorgen. Wie immer steht der Vater an der Haustüre und schaut in die Ferne. Plötzlich tauchen zwei Gestalten am Horizont auf. Sein Herz schlägt höher und er wagt nicht, den Gedanken fertig zu denken. Doch, tatsächlich, es sind seine beiden Söhne. Mit ausgestreckten Armen rennt er den beiden entgegen und nimmt seinen verlorenen Sohn in die Arme. Endlich Zuhause.
Liebe Freunde, dies ist der Auftrag den uns unser Vater gegeben hat. Hinzugehen, unseren verlorenen Brüdern und Schwestern vom Versöhnungsangebot unseres Vater zu erzählen und sie zurück zum Vater zu bringen.
Für den König: Gabriel Häsler

Heartbeat - gehen wir fischen...
Liebe Freunde
Konntest du in den Sommerferien mal so richtig runter fahren und dich erfrischen? Wunderbar! So soll es sein. Es gibt aber auch ein geistliches Runterfahren, das eher frustig ist. Etwa dann, wenn in deinem Leben einiges schief gelaufen ist und du Jesus überhaupt nicht mehr verstehst. So ging es auch den Jüngern von Jesus: Sie waren frustriert und enttäuscht, weil Jesus sie verlassen hatte (Joh 21,1-14). Da sagt Petrus: „Ich geh fischen“. Die anderen Jünger antworten: „Wir kommen mit.“ Es ist ja schliesslich alles aus. Jesus ist nicht mehr da. Alle Hoffnungen sind für sie wie Seifenblasen zerplatzt. Und das Leben geht weiter. Also gehen sie fischen, denn scheinbar bleibt ihnen ja nichts anderes übrig. Sie steigen in das Boot und fischen die ganze Nacht. Doch bis am anderen Morgen haben sie nicht einen Fisch gefangen. Sie sind müde und kaputt. Zu der Enttäuschung, dass Jesus weg ist, kommt noch eine zweite: Nicht einen einzigen Fisch gefangen! Da offenbart sich Jesus ihnen neu: Er steht am Ufer (sie erkennen ihn zunächst nicht) und ruft ihnen zu: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus!“ Sie tun es und das Erstaunliche passiert: Es wimmelt nur so im Netz! Viele Fische, ja sehr viele Fische haben sie gefangen! Da erkennen sie, dass es Jesus ist. Er ist auferstanden und lebt. Er hat sie nicht im Stich gelassen. Er ist da. Als sie nun ans Ufer kommen, ist bereits ein Kohlefeuer da und Fisch liegt drauf. Da sagt Jesus zu ihnen: „Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt.“ Jesus hätte es ja auch alleine tun können. Doch er bezieht seine Jünger mit ein: sie sollen das bringen, was sie gefangen haben. So ist es auch bei uns. Jesus will DICH in sein Handeln einbeziehen. Bring ihm das, was du zu bringen hast: Deine Gaben, deine Fähigkeiten, deine Treue, erneut das Netz auszuwerfen. Gib dich ihm ganz hin. Jesus will dich gebrauchen. Auch wenn du Jesus in letzter Zeit vielleicht nicht verstanden hast: Er will dich gebrauchen. Komm mit und lass uns Menschen fischen. Auch in deiner Region finden Strasseneinsätze statt.
Oliver Lutz - Leiter Netzwerk Züri Oberland
Heartbeat - was ist gute Frucht?
Liebe Freunde
Im Himmel findet ein riesen Fest statt, jedes Mal wenn ein Mensch aus dem Strudel der Sünde gerettet wird und sein Leben unter Jesus Autorität stellt – so beschreibt es Jesus in Lukas 15,7 Die Geschichten, die Du in unserer Sommerausgabe lesen kannst, sind keine Hollywood Filme, sie sind echt und alle in den vergangenen zwei Monaten passiert. Ich bin so glücklich darüber; es kommen heute noch Menschen zum Glauben, tun Busse über ihrer Schuld und nehmen die Generalbegnadigung von Jesus in Anspruch. Doch die grosse Gefahr bei solchen Geschichten ist, dass wir unseren Blick zu sehr auf die sofort sichtbare Frucht richten. Wir schlussfolgern, dass ein evangelistisches Engagement nur dann erfolgreich war, wenn es unmittelbar in einer Bekehrung mündet, wie z.B. bei der Geschichte von Lucca (siehe Newsletter Juli11) wo der Eriträer nach 15 Minuten seine Knie vor Jesus beugt. Wenn wir so denken, macht sich die Enttäuschung in unseren Gedanken breit, spätestens nach der dritten Person die zwar vielleicht interessiert ist, aber dann doch seines Weges zieht. „Diese Art von Evangelisation scheint heutzutage nicht mehr zu funktionieren“, oder „ich bin halt nicht so der Strassenevangelist“ sind Festlegungen, die dazu führten, dass Christen in den letzten 30 Jahren beinahe ganz von den Strassen verschwanden. Weißt Du, mich begeistert die Geschichte von Herbert (siehe Newsletter Juli11) fast noch mehr als die von Luca; Ein Mann, kurz vor dem Selbstmord, bittet Gott um ein Zeichen und läuft „zufällig“ einem Christen über den Weg, welcher ihm ein Gottkennen.ch Kärtchen in die Hand drückt. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, allerdings ohne diesen Christen, der sich bestimmt ziemlich aufraffen musste um an diesem Einsatz teilzunehmen. Durch die Homepage nimmt der Mann Kontakt zu einem E-Coach auf und findet Anschluss in einer lokalen Gemeinde. Welche Evangelisations – Art hat den nun funktioniert und war am Puls der Zeit? Die Internet Evangelisation? Die Strasseneinsätze? Die Freundschafts-evangelisation? Was für eine dumme Frage! Es brauchte für diesen einen Mann alle diese Methoden, aber vor allem brauchte es Christen die bereit waren, ihr Leben, ihre Freizeit und ihre Bequemlichkeit diesem Mann zu opfern. Bezeichnender Weise erleben wir auf den Strassen von Basel und auch im Zürcher Unterland immer mehr wie Leute zum Glauben kommen, immer mehr hören wir von Taufen die auf die Einsätze zurückführen. Diese beiden Region sind schon am längsten auf den Strassen präsent und Du kannst mir glauben, wir waren sehr oft frustriert und haderten mit Gott warum nicht mehr passiert. Doch nun scheint ein bekanntes Prinzip aufzugehen. Wer viel säht, wird viel ernten. Ich möchte Dich ermutigen, jede Gelegenheit zu nutzen um das Evangelium zu sähen, nicht zu sehr auf die sofortige Frucht fokussiert zu sein sondern darauf zu vertrauen, dass das verkündete Wort Gottes nie leer zurückkommt. Und ich bin überzeugt, wir werden immer mehr Zeugnisse von neu bekehrten Christen hören, dessen Geschichte auf Deinen Einsatz zurückführen.
Für den König: Gabriel Häsler








