Heartbeat - gehen wir fischen...
Liebe Freunde
Konntest du in den Sommerferien mal so richtig runter fahren und dich erfrischen? Wunderbar! So soll es sein. Es gibt aber auch ein geistliches Runterfahren, das eher frustig ist. Etwa dann, wenn in deinem Leben einiges schief gelaufen ist und du Jesus überhaupt nicht mehr verstehst. So ging es auch den Jüngern von Jesus: Sie waren frustriert und enttäuscht, weil Jesus sie verlassen hatte (Joh 21,1-14). Da sagt Petrus: „Ich geh fischen“. Die anderen Jünger antworten: „Wir kommen mit.“ Es ist ja schliesslich alles aus. Jesus ist nicht mehr da. Alle Hoffnungen sind für sie wie Seifenblasen zerplatzt. Und das Leben geht weiter. Also gehen sie fischen, denn scheinbar bleibt ihnen ja nichts anderes übrig. Sie steigen in das Boot und fischen die ganze Nacht. Doch bis am anderen Morgen haben sie nicht einen Fisch gefangen. Sie sind müde und kaputt. Zu der Enttäuschung, dass Jesus weg ist, kommt noch eine zweite: Nicht einen einzigen Fisch gefangen! Da offenbart sich Jesus ihnen neu: Er steht am Ufer (sie erkennen ihn zunächst nicht) und ruft ihnen zu: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus!“ Sie tun es und das Erstaunliche passiert: Es wimmelt nur so im Netz! Viele Fische, ja sehr viele Fische haben sie gefangen! Da erkennen sie, dass es Jesus ist. Er ist auferstanden und lebt. Er hat sie nicht im Stich gelassen. Er ist da. Als sie nun ans Ufer kommen, ist bereits ein Kohlefeuer da und Fisch liegt drauf. Da sagt Jesus zu ihnen: „Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt.“ Jesus hätte es ja auch alleine tun können. Doch er bezieht seine Jünger mit ein: sie sollen das bringen, was sie gefangen haben. So ist es auch bei uns. Jesus will DICH in sein Handeln einbeziehen. Bring ihm das, was du zu bringen hast: Deine Gaben, deine Fähigkeiten, deine Treue, erneut das Netz auszuwerfen. Gib dich ihm ganz hin. Jesus will dich gebrauchen. Auch wenn du Jesus in letzter Zeit vielleicht nicht verstanden hast: Er will dich gebrauchen. Komm mit und lass uns Menschen fischen. Auch in deiner Region finden Strasseneinsätze statt.
Oliver Lutz - Leiter Netzwerk Züri Oberland
Heartbeat - was ist gute Frucht?
Liebe Freunde
Im Himmel findet ein riesen Fest statt, jedes Mal wenn ein Mensch aus dem Strudel der Sünde gerettet wird und sein Leben unter Jesus Autorität stellt – so beschreibt es Jesus in Lukas 15,7 Die Geschichten, die Du in unserer Sommerausgabe lesen kannst, sind keine Hollywood Filme, sie sind echt und alle in den vergangenen zwei Monaten passiert. Ich bin so glücklich darüber; es kommen heute noch Menschen zum Glauben, tun Busse über ihrer Schuld und nehmen die Generalbegnadigung von Jesus in Anspruch. Doch die grosse Gefahr bei solchen Geschichten ist, dass wir unseren Blick zu sehr auf die sofort sichtbare Frucht richten. Wir schlussfolgern, dass ein evangelistisches Engagement nur dann erfolgreich war, wenn es unmittelbar in einer Bekehrung mündet, wie z.B. bei der Geschichte von Lucca (siehe Newsletter Juli11) wo der Eriträer nach 15 Minuten seine Knie vor Jesus beugt. Wenn wir so denken, macht sich die Enttäuschung in unseren Gedanken breit, spätestens nach der dritten Person die zwar vielleicht interessiert ist, aber dann doch seines Weges zieht. „Diese Art von Evangelisation scheint heutzutage nicht mehr zu funktionieren“, oder „ich bin halt nicht so der Strassenevangelist“ sind Festlegungen, die dazu führten, dass Christen in den letzten 30 Jahren beinahe ganz von den Strassen verschwanden. Weißt Du, mich begeistert die Geschichte von Herbert (siehe Newsletter Juli11) fast noch mehr als die von Luca; Ein Mann, kurz vor dem Selbstmord, bittet Gott um ein Zeichen und läuft „zufällig“ einem Christen über den Weg, welcher ihm ein Gottkennen.ch Kärtchen in die Hand drückt. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, allerdings ohne diesen Christen, der sich bestimmt ziemlich aufraffen musste um an diesem Einsatz teilzunehmen. Durch die Homepage nimmt der Mann Kontakt zu einem E-Coach auf und findet Anschluss in einer lokalen Gemeinde. Welche Evangelisations – Art hat den nun funktioniert und war am Puls der Zeit? Die Internet Evangelisation? Die Strasseneinsätze? Die Freundschafts-evangelisation? Was für eine dumme Frage! Es brauchte für diesen einen Mann alle diese Methoden, aber vor allem brauchte es Christen die bereit waren, ihr Leben, ihre Freizeit und ihre Bequemlichkeit diesem Mann zu opfern. Bezeichnender Weise erleben wir auf den Strassen von Basel und auch im Zürcher Unterland immer mehr wie Leute zum Glauben kommen, immer mehr hören wir von Taufen die auf die Einsätze zurückführen. Diese beiden Region sind schon am längsten auf den Strassen präsent und Du kannst mir glauben, wir waren sehr oft frustriert und haderten mit Gott warum nicht mehr passiert. Doch nun scheint ein bekanntes Prinzip aufzugehen. Wer viel säht, wird viel ernten. Ich möchte Dich ermutigen, jede Gelegenheit zu nutzen um das Evangelium zu sähen, nicht zu sehr auf die sofortige Frucht fokussiert zu sein sondern darauf zu vertrauen, dass das verkündete Wort Gottes nie leer zurückkommt. Und ich bin überzeugt, wir werden immer mehr Zeugnisse von neu bekehrten Christen hören, dessen Geschichte auf Deinen Einsatz zurückführen.
Für den König: Gabriel Häsler
Gedanken zum Jahresbericht von Gabriel Häsler Mai 2011
Das Jahr 2010 war mit Sicherheit das intensivste Jahr im jungen Leben von mir und meiner Frau Madeleine. Die ganze Übergabe von Janz Team zu Netzwerk Schweiz nahm uns emotional wie auch arbeitsmässig sehr in Anspruch. Plötzlich waren wir nicht mehr bloss die Leiter einer Evangelisationsbewegung sondern mussten zusätzlich zu unserem bisher schon intensiven Leben den Ansprüchen von angestellten Mitarbeitern, Immobilien, laufenden Projekten von Janz Team e.t.c. gerecht werden. Mitte Jahr begrüssten wir zudem unsere zweite Tochter Sarah Johanna in unserer Familie :-)
Mein Hauptmotto fürs 2010 war es, Christen in der Schweiz für die Evangelisation zu mobilisieren. Ein Highlight im 2010 war für mich der Start von Netzwerk St.Gallen und Netzwerk Züri Oberland. Oliver Lutz vom Züri Oberland und Daniel & Miri Mock von St.Gallen begleitete ich kanpp ein Jahr in einem Coaching und half ihnen, ein Netzwerk in ihrer Region auf die Beine zu stellen. Im Herbst 2010 war es dann soweit und die beiden neuen Netzwerke gingen an den Start. Seit dieser Zeit finden nun regelmässig evangelistische Einsätze in diesen Regionen statt - das begeistert mich. Mit Leitern aus dem Toggenburg, Winterthur und Lörrach habe ich im Jahr 2010 ein Coaching angefangen, in diesen Regionen entstehen im Jahr 2011 neue Netzwerke. Wenn sie diesen Jahresbericht in den Händen halten hat Netzwerk Winterthur bereits mit regelmässigen Einsätzen angefangen. Stellen Sie sich vor, es ist ein ganz normaler Samstag und in der ganzen Schweiz finden evangelistische Einsätze statt... Diese Vision treibt uns an!
Eine unserer grössten Herausforderungen im vergangenen Jahr waren die Finanzen. Einige der bisherigen Unterstützer von Janz Team bekundeten Mühe mit dem Wechsel und der Namensänderung und so mussten wir im vergangenen Jahr einen schmerzhaften Spendenrückgang erleben. Das lehrte uns zu beten wie die Weltmeister und erfreulicherweise haben dadurch die Spenden Anfangs 2011 wieder angezogen. Das Jahr 2011 hat für uns so intensiv angefangen wie 2010 zu Ende gegangen ist. Ich spüre, dass Evangelisation momentan in der ganzen christlichen Szene ein Thema ist und wir möchten die Gunst der Stunde nutzen, um möglichst viele Erntearbeiter auszubilden und auszusenden! Helfen Sie mit.
Heartbeat - Die Botschaft vom Kreuz
Liebe Freunde
Jesus bringt es fadengerade auf den Punkt: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Mk16,15) Dieser zentrale Auftrag an alle Christen zieht sich durch das ganze Neue Testament hindurch; jeder Christ ist ein berufener Zeuge für das Evangelium. Doch was genau ist eigentlich das Evangelium? Was ist die Botschaft die wir den Menschen erzählen müssen? Das Evangelium ist die gute Nachricht, dass sich Gott mit dem Menschen versöhnen möchte. Wir Menschen stehen unter der Herrschaft der Sünde und sind dadurch auf ewig von Gott getrennt. Doch Gott liebt uns Menschen so sehr, dass er seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde sandte. Dieser Jesus nahm die Todesstrafe, welche wir durch unsere Sünden verdient haben, auf sich und starb am Kreuz für uns. Nun kann sich jeder, der seine Schulden bereut und Jesus um Vergebung bittet, mit Gott versöhnen und ein Kind Gottes werden. Natürlich könnte man Bücher über diese Wahrheit schreiben welche ich hier in einigen Sätzen erkläre. Doch im Wesentlichen ist dies die Frohe Botschaft: Jesus stirbt am Kreuz für deine Schuld. Punkt. Billi Graham, der grosse Evangelist des 20. Jahrhunderts nahm sich vor, keine Predigt zu halten ohne das Evangelium, die Botschaft vom Kreuz in den Mittelpunkt seiner Botschaft zu stellen. In letzter Zeit häufen sich die Stimmen welche behaupten, dass wir diese Botschaft so nicht mehr verkünden können und dürfen. Die Menschen hätten keine Schuldbewusst sein mehr, sie würden nicht mehr verstehen was Sünde bedeutet und schon gar nicht dürfe man über die Hölle reden. Diesen Mensche ist entgegen zu halten, dass es der Job des Heiligen Geistes ist, den Menschen ein Schuldbewusstsein zu geben: „Und wenn er (er hlg.Geist) kommt, wird er der Welt zeigen, dass sie im Unrecht ist; er wird den Menschen die Augen öffnen für die Sünde, für die Gerechtigkeit und für das Gericht.“ (Joh.16,8) Noch nie war das Wort vom Kreuz nach weltlichen Massstäben einleuchtend, aber das Wort vom Kreuz hatte schon seit jeher die Kraft, Herzensmauern zu durchbrechen. Paulus erklärt sein Evangelisations-Konzept mit knappen Worten: „Und weil denn Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, predigen wir Christus als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis und den Nationen eine Torheit; den Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“ Freunde wir dürfen nicht aufhören über die Sünde, den Opfertod von Jesus und über die bedingungslose Vergebung zu sprechen. Klar ist es einfacher nur über Gottes Liebe zu sprechen. Doch es hilft schlussendlich niemandem. Die Leute werden dir nicht zujubeln wenn du ihnen das Kreuz predigst, aber dass soll auch gar nicht so sein. Unsere Welt braucht Zeugen der Wahrheit, welche sich nicht für das Evangelium schämen weil sie wissen dass diese Botschaft Kraft hat, Menschen zu retten.
Für den König: Gabriel Häsler
Heartbeat Beat Abry Januar 2011
Es ist eindrucksvoll, was Jesus weltweit wirkt! Jeden Tag entscheiden sich ungefähr 60`000 Menschen für ein Leben mit Jesus Christus. Ganz anders die Situation in der Schweiz! Liegt es an Gott, dass bei uns so wenig geschieht? Sicher nicht! Liegt es an den verhärteten Herzen der Kirchendistanzierten? Vielleicht! Vermutlich aber müssten wir Christen klarer und leidenschaftlicher sein.
Für unser Land wünsche ich mir, dass wir von Jesus begeistert sind!
Friedrich Nietzsche hat spöttisch bemerkt: „Die Christen müssten Erlöster aussehen!“ Ich sage: „Die Christen müssten begeisterter von Jesus sein!“ Hast du schon einmal Fussballfans beobachtet? Ihr Verein ist ihr Leben! Dafür setzen sie ihre Zeit und Kraft ein. Und wir? Sind wir von Jesus ergriffen, weil er uns alle unsere Sünden vergeben und unser Leben verändert hat? Vor einigen Wochen erzählte mir eine junge Moslima, die sich im letzten Sommer Jesus zugewendet hat: „Ein Wunder ist geschehen!.. Durch Jesus kann ich andern vergeben!“ Das überzeugt!
Für unser Land wünsche ich mir, dass wir dem missionarischen Gebet in unserem Leben Priorität geben!
In vielen Ländern ringen Christen stundenlang um ihre ungläubigen Freunde. In allen Erweckungen spielte das Gebet eine zentrale Rolle. Paulus schreibt (Röm.15,30): „Ich ermutige euch aber … durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, dass ihr mir kämpfen helft durch eure Gebete für mich zu Gott.“ Warum beten wir nur so wenig? Haben wir den Eindruck, dass wir es durch die richtigen Methoden schaffen? Ich wünsche mir, dass der Heilige Geist uns belebt, so dass wir im Gebet wieder heiss um verlorene Menschen ringen. Stell dir vor, unsere Gebetszeiten wären die lebendigsten Stunden in unserem Leben!
Für unser Land wünsche ich mir, dass wir möglichst viele Methoden anwenden, um Menschen für Jesus zu gewinnen!
Die postmodernen Menschen sind so verschieden, dass wir sie nur mit viel Phantasie für Jesus gewinnen können: Durch Alphalive- oder ähnliche Glaubensgrundkurse, weil Menschen uns so besser kennen lernen; durch Eventevangelisationen, weil wir eine Eventgesellschaft sind; durch Strasseneinsätze, wie in den evangelistischen Netzwerken in Basel, Zürcher Ober- und Unterland oder St. Gallen. Vielleicht hast du noch ganz andere Ideen! Dann tu’s! Dann tu’s!
Lass dich von Jesus in Brand stecken!!
Beat Abry, Event-Evangelist















